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Code 128 Barcode Generator

Codieren Sie beliebigen Text, Zahlen oder gemischte Daten als scanbaren Code-128-Barcode — kostenlos, unbegrenzt und vollständig im Browser erzeugt.

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Was Code 128 codiert

Code 128 ist eine dichte, universell einsetzbare Symbologie, die den vollständigen ASCII-Zeichensatz aus 128 Zeichen abbildet — jeden Groß- und Kleinbuchstaben, jede Ziffer, die üblichen Satzzeichen und sogar nicht druckbare Steuerzeichen. Genau diese Bandbreite macht ihn zur Standardwahl, sobald ein Barcode mehr transportieren soll als eine einfache Artikelnummer: Auftragsnummern, Sendungsnummern, Seriennummern, Lagerplatzcodes oder jede alphanumerische Zeichenfolge, die Ihr System ohnehin schon verwendet. Wenn Sie unsicher sind, welche Symbologie passt, und Ihre Daten keine Handelsartikelnummer sind, ist Code 128 fast immer die sichere Standardwahl.

Zeichensatz, Subsets und Längenregeln

Code 128 codiert Daten über drei austauschbare Zeichensätze. Subset A umfasst Großbuchstaben, Ziffern, Satzzeichen und ASCII-Steuerzeichen. Subset B umfasst Groß- und Kleinbuchstaben, Ziffern und Satzzeichen — der Satz, der für die meisten lesbaren Etiketten genutzt wird. Subset C ist rein numerisch, packt dafür aber zwei Ziffern in ein einziges Symbolzeichen statt in zwei, was lange Ziffernfolgen etwa halbiert. Ein guter Encoder wechselt mitten im Barcode automatisch zwischen den Subsets, damit das Ergebnis für Ihre Eingabe so kompakt wie möglich bleibt.

Längengrenzen

Die Spezifikation schreibt keine maximale Länge fest — die praktische Grenze ergibt sich aus Ihrer Etikettengröße und der Schärfentiefe des Scanners, nicht aus der Symbologie selbst. Ab etwa 20 bis 30 Zeichen wird ein Strichcode sichtbar breit; planen Sie auf dem Etikett also genug Platz für das ein, was Sie codieren.

Prüfziffer

Code 128 enthält immer eine eingebaute Prüfsumme — ein Modulo-103-Prüfzeichen —, die Sie aber nie selbst sehen oder verwalten. Sie wird beim Codieren automatisch berechnet und gehört nicht zu den Zeichen, die Sie eingeben. Das ist der Unterschied zu Formaten aus der GTIN-Familie wie EAN-13 oder UPC-A, bei denen die Prüfziffer eine sichtbar unter den Strichen gedruckte Ziffer ist. Der Scanner rechnet die Prüfsumme beim Lesen mit und verwirft ein Symbol, das nicht dazu passt — deshalb liefert ein beschädigter Code 128 eher gar kein Ergebnis als ein falsches.

Wo Code 128 eingesetzt wird

Code 128 taucht überall dort auf, wo ein Barcode beliebigen Text statt einer festformatigen Handelsnummer tragen muss: auf Versand- und Logistiketiketten (er ist die Basis von GS1-128), auf Lager- und Inventaretiketten, Patientenarmbändern, Veranstaltungs- und Konferenzausweisen, Bibliotheksausweisen sowie internen SKU- oder Chargenetiketten. An der Kasse im Einzelhandel wird er dagegen selten gelesen — dort werden EAN-13 und UPC-A erwartet. Nutzen Sie Code 128 für alles, was kein Regalartikel ist, und eine dedizierte Handelssymbologie für alles, was einer ist. In der Fertigung kennzeichnet er außerdem häufig Werkzeuge, Baugruppen und Prüfprotokolle, weil er beliebige interne Nummernkreise ohne Registrierung abbildet.

Größe und Druckempfehlungen

Die Mindest-Ruhezone von Code 128 — der freie, unbedruckte Rand links und rechts der Striche — beträgt das Zehnfache der schmalsten Strichbreite, der sogenannten X-Dimension. Bei einer üblichen X-Dimension von 0,25 mm ergibt das rund 2,5 mm freien Rand auf jeder Seite. Diesen Rand mit Text, einem Rahmen oder einem zweiten Barcode zuzustellen, gehört zu den häufigsten Gründen dafür, dass ein am Bildschirm einwandfreier Barcode gedruckt nicht mehr gelesen wird.

Druckempfehlungen

Damit Hand- und Festscanner zuverlässig lesen, drucken Sie mit mindestens 300 dpi — Thermotransfer- und die meisten Laserdrucker schaffen das problemlos, während günstige Tintenstrahlausdrucke schmale Striche so weit verwaschen können, dass Lesefehler entstehen. Skalieren Sie einen Barcode nicht unter etwa 80 % seiner vorgesehenen Größe und halten Sie ihn bei rein schwarzen Strichen auf weißem oder hellem Untergrund; kontrastarme Kombinationen wie Hellgrau auf Weiß oder Rot auf Weiß scheitern an Scannern, obwohl sie für das Auge sauber wirken.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Code 128 und Code 39?

Code 128 ist dichter und beherrscht den kompletten ASCII-Zeichensatz — dieselben Daten drucken kürzer. Code 39 hat eine geringere Dichte und nur 43 Zeichen, wird dafür aber auch von sehr alten Scannern und einfachen Druckern zuverlässig gelesen. Für neue Systeme ist Code 128 in der Regel die bessere Wahl — Details finden Sie auf unserer Code-39-Seite unter /code-39.

Braucht Code 128 eine Prüfziffer?

Code 128 enthält immer eine eingebaute Prüfsumme, die beim Codieren automatisch berechnet wird — Sie geben sie nie selbst ein und müssen sie auch nicht verwalten. Das unterscheidet ihn von EAN-13 oder UPC-A, wo die Prüfziffer eine der sichtbar gedruckten Ziffern ist.

Welche Daten kann ein Code-128-Barcode aufnehmen?

Jeden Text aus üblichen ASCII-Zeichen — Groß- und Kleinbuchstaben, Ziffern, Satzzeichen und Leerzeichen. Damit eignet er sich für Auftragsnummern, Sendungsnummern, Seriennummern und jede alphanumerische Kennung, nicht nur für rein numerische Artikelnummern.

Wie lang darf ein Code-128-Barcode sein?

Die Spezifikation nennt keine feste Obergrenze. In der Praxis begrenzen die Etikettengröße und die Lesereichweite des Scanners die Länge — ab etwa 20 bis 30 Zeichen wird der Code spürbar breit. Planen Sie also genug Platz auf dem Etikett für das ein, was Sie codieren.

Wird Code 128 an der Ladenkasse eingesetzt?

Als primärer Code auf Regalware nur selten — Kassenscanner im Einzelhandel erwarten EAN-13 oder UPC-A. Code 128 und seine Variante GS1-128 sind deutlich häufiger auf Versandetiketten, Lagerkennzeichnungen und internen Anhängern zu finden als auf der Verpackung selbst.