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Code 39 Barcode Generator

Codieren Sie Großbuchstaben, Ziffern und eine Handvoll Sonderzeichen als Code-39-Barcode — kostenlos, unbegrenzt und passend für Inventaretiketten oder ältere Scanner.

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Was Code 39 codiert

Code 39 ist eine der ältesten alphanumerischen Symbologien, die noch verbreitet im Einsatz ist. Er codiert einen Satz aus 43 Zeichen: die Ziffern 0–9, die Großbuchstaben A–Z, das Leerzeichen und sechs Symbole (- . $ / + %). Kleinbuchstaben unterstützt er nicht — geben Sie welche ein, wandeln die meisten Encoder sie automatisch in Großbuchstaben um, weil Code 39 einfach kein Zeichen dafür besitzt. Für interne Etiketten, bei denen die Lesetechnik älter oder einfacher sein kann als ein moderner Handelsscanner, ist er eine solide Wahl. Im deutschsprachigen Raum begegnet er Ihnen auch unter dem Namen „Code 3 aus 9“ — das beschreibt seinen Aufbau: Jedes Zeichen besteht aus neun Elementen, von denen drei breit sind. Weil sich jedes Zeichen dadurch selbst prüft, verzeiht die Symbologie einzelne Druckfehler besser als dichtere Alternativen.

Start-/Stoppzeichen und Längenregeln

Jeder Code-39-Barcode wird von einem Sternchen (*) am Anfang und einem weiteren am Ende eingerahmt — so erkennt ein Scanner, wo der Code beginnt und wo er aufhört. Das Sternchen ist für diesen Zweck reserviert; es gehört nicht zu den 43 Datenzeichen, die Sie codieren können, und die meisten Generatoren, dieser eingeschlossen, ergänzen die Start-/Stoppzeichen automatisch, sodass Sie sie nicht selbst eingeben müssen.

Längenregeln

Code 39 kennt keine offizielle Maximallänge, ist aber eine Symbologie mit geringer Dichte — jedes Zeichen braucht mehr Breite als dasselbe Zeichen in Code 128 —, sodass lange Zeichenfolgen schnell sehr breit werden. Am besten passt er zu kurzen Kennungen: Inventarnummern, Ausweisnummern und knappe alphanumerische Codes statt langer Freitexte.

Prüfziffer

Anders als EAN-13 oder UPC-A hat Code 39 keine verpflichtende Prüfziffer — der Barcode ist auch ohne eine gültig, und die meisten Scanner lesen ihn. Die Spezifikation kennt ein optionales Modulo-43-Prüfzeichen für besonders fehlerkritische Umgebungen (Wehrtechnik und Teile der Industrie schreiben es vor), die große Mehrheit der Code-39-Codes im Feld — Inventaretiketten, Namensschilder, interne Anhänger — verzichtet aber darauf. Solange Ihr Anwendungsfall Modulo 43 nicht ausdrücklich verlangt, brauchen Sie es nicht zu ergänzen.

Wo Code 39 eingesetzt wird

Code 39 ist älter als der größte Teil der heutigen Handels-Scaninfrastruktur und wird an der Kasse nicht verwendet. Wo er weiterhin auftaucht: in der internen Inventar- und Betriebsmittelverfolgung, auf Namensschildern und Werksausweisen, in der Kennzeichnung von Automobil- und Wehrtechnik-Lieferketten (manche AIAG- und MIL-STD-Vorgaben nennen ihn ausdrücklich) sowie in älteren Lager- oder Bibliothekssystemen, die vor Jahrzehnten darauf aufgebaut wurden und nie migriert sind. Wenn Sie etwas für ein breites Publikum oder ein modernes Scansystem ohne Altlasten kennzeichnen, codiert Code 128 dieselben Daten meist kompakter. Für Sonderfälle existiert außerdem Extended Code 39, das den vollen ASCII-Satz über Zeichenpaare abbildet — der Code wird dadurch aber noch einmal deutlich breiter, weshalb Code 128 auch hier meist die bessere Wahl ist.

Größe und Druckempfehlungen

Die empfohlene Mindest-Ruhezone von Code 39 — der Rand links und rechts der Striche, auf dem nichts gedruckt sein darf — beträgt das Zehnfache der schmalsten Strichbreite (der X-Dimension), dieselbe Faustregel wie bei Code 128. Bei einer X-Dimension von 0,25 mm sind das rund 2,5 mm je Seite; weil Code 39 bei gleichem Inhalt ohnehin breiter ausfällt als Code 128, ist eine zu knappe Ruhezone hier eine noch häufigere Ursache für Leseabbrüche.

Druckempfehlungen

Drucken Sie mit mindestens 300 dpi, wenn Etiketten zuverlässig gescannt werden müssen — Thermotransferdrucker beherrschen Code 39 gut, und selbst einfache Laserdrucker liefern bei dieser Auflösung in der Regel saubere Ergebnisse. Skalieren Sie einen Barcode nicht unter etwa 80 % seiner vorgesehenen Größe und halten Sie die Striche für maximalen Kontrast rein schwarz auf weißem oder hellem Untergrund.

Häufige Fragen

Braucht ein Code-39-Barcode eine Prüfziffer?

Nein. Code 39 kennt keine verpflichtende Prüfziffer, und die meisten Scanner lesen ihn auch ohne eine. Für besonders fehlerkritische Umgebungen — etwa manche Vorgaben aus dem Wehr- und Automobilbereich — existiert ein optionales Modulo-43-Prüfzeichen, der Großteil der Code-39-Codes auf Inventaretiketten, Ausweisen und internen Anhängern verzichtet aber darauf.

Welche Zeichen kann Code 39 codieren?

Einen Satz aus 43 Zeichen: die Ziffern 0–9, die Großbuchstaben A–Z, das Leerzeichen und die Symbole - . $ / + %. Kleinbuchstaben gibt es nicht — sie werden automatisch in Großbuchstaben umgewandelt, weil Code 39 kein Zeichen dafür kennt.

Wofür steht das Sternchen in einem Code-39-Barcode?

Das Sternchen (*) ist das Start- und Stoppzeichen, das jeden Code-39-Barcode einrahmt und dem Scanner sagt, wo der Code beginnt und endet. Es ist kein Datenzeichen — die meisten Generatoren, dieser eingeschlossen, ergänzen es automatisch.

Wird Code 39 noch verwendet?

Ja, überwiegend intern und in Altsystemen statt in neuen Handelsanwendungen: Inventarverfolgung, Namensschilder und Teile der Kennzeichnung in Automobil- und Wehrtechnik schreiben ihn weiterhin vor. Für einen universellen Barcode codiert Code 128 heute dieselben Daten meist auf weniger Platz.

Was ist der Unterschied zwischen Code 39 und Code 128?

Code 128 ist dichter (kürzere Barcodes bei gleichem Inhalt) und beherrscht den vollen ASCII-Satz samt Kleinbuchstaben. Code 39 kennt nur 43 Zeichen und braucht mehr Breite, ist dafür aber für sehr alte oder einfache Scanner leichter zu lesen. Details finden Sie auf unserer Code-128-Seite unter /code-128.