BarcodeSheets

Data Matrix Generator

Codieren Sie beliebigen Text oder beliebige Daten als kompaktes Data-Matrix-2D-Symbol — kostenlos, unbegrenzt und mit eingebauter ECC-200-Fehlerkorrektur.

Unbegrenzt — ohne Obergrenze SVG & druckfertiges PNG kostenlos Ohne Konto 100 % im Browser

Was Data Matrix codiert

Data Matrix ist eine zweidimensionale Symbologie, die Daten in einem quadratischen oder rechteckigen Raster schwarzer und weißer Module anordnet statt in einer einzelnen Strichreihe. Genau diese Rasterstruktur erlaubt es, eine sinnvolle Menge Text, Zahlen oder Binärdaten auf einer Fläche unterzubringen, die um ein Vielfaches kleiner ist als ein vergleichbarer linearer Barcode — eine vollständige Seriennummer oder URL passt in ein Symbol von wenigen Millimetern Kantenlänge. Geben Sie hier beliebigen Text ein, und dieses Werkzeug erzeugt daraus ein scanfertiges Data-Matrix-Symbol, dessen Modulraster automatisch auf Ihre Eingabe dimensioniert wird.

ECC-200-Fehlerkorrektur und Kapazität im Vergleich zu QR

Jedes Symbol, das dieses Werkzeug erzeugt, verwendet ECC 200 — den Reed-Solomon-basierten Fehlerkorrekturstandard, den jeder moderne Data-Matrix-Leser erwartet. Er erlaubt es einem Scanner, die vollständigen Daten auch dann zurückzugewinnen, wenn ein nennenswerter Teil des Symbols verschmiert, eingerissen oder verdeckt ist, ohne dass der Scan perfekt sein muss. Bei der reinen Kapazität liegen Data Matrix und QR Code in ihren größten Ausbaustufen ungefähr gleichauf (beide schaffen einige tausend Zeichen), doch bei kleinen physischen Abmessungen ist Data Matrix in der Regel die dichtere Wahl — deshalb ist er der Standard für die Kennzeichnung von Kleinteilen. Der Vorteil des QR Codes liegt woanders: in der nahezu universellen Erkennung durch Handykameras, weshalb er dort dominiert, wo Endkundinnen und Endkunden scannen, etwa bei Links.

Wo Data Matrix eingesetzt wird

Der geringe Platzbedarf bei hoher Kapazität ist genau das, was einige Branchen brauchen. Die Pharmaindustrie nutzt Data Matrix auf Blisterverpackungen und — unter den UDI-Vorgaben für Medizinprodukte in der EU und den USA — auf Etiketten, die für einen linearen Code zu klein sind. Elektronikhersteller bringen ihn direkt auf Leiterplatten und Bauteile auf, um sie durch die Montage hinweg rückverfolgen zu können. In Luftfahrt und Automobilbau wird er per Laser oder Nadelprägung direkt ins Metall gebracht — die direkte Teilemarkierung (DPM) —, sodass ein Bauteil über seine gesamte Einsatzdauer eine dauerhafte, scanbare Identität trägt, weit über die Lebensdauer jedes Klebeetiketts hinaus.

Größe und Ruhezone

Die Ruhezone von Data Matrix — der freie Rand rings um das Symbol — ist ungewöhnlich schmal: nur ein Modul auf jeder Seite, gegenüber dem Zehnfachen der Strichbreite und mehr bei einem linearen Barcode wie Code 128. Das ist ein Teil seiner Platzeffizienz, macht aber die Modulgröße selbst umso wichtiger: Verkleinern Sie ein Data-Matrix-Symbol so weit, dass einzelne Module in die Nähe der kleinsten auflösbaren Punktgröße Ihres Druck- oder Gravurverfahrens kommen, bricht die Lesesicherheit schnell ein. Testen Sie ein Data-Matrix-Symbol daher immer in der tatsächlich vorgesehenen Druck- oder Gravurgröße und auf dem echten Material, bevor Sie eine Serie freigeben — besonders bei der direkten Teilemarkierung, wo eine bereits eingebrachte Markierung praktisch nicht mehr korrigierbar ist.

GS1 DataMatrix

GS1 standardisiert zusätzlich eine strukturierte Variante, GS1 DataMatrix, die dieselbe Syntax aus Anwendungsbezeichnern trägt wie GS1-128 — GTIN, Charge, Verfallsdatum, Seriennummer — nur in einem einzigen 2D-Symbol statt in einem linearen. In Deutschland kennen Sie sie vor allem vom securPharm-Verfahren: Seit der EU-Fälschungsschutzrichtlinie trägt jede verschreibungspflichtige Packung einen GS1 DataMatrix mit Produktcode, Seriennummer, Charge und Verfallsdatum. Dieser Generator codiert einfachen Text in ein Standard-Data-Matrix-Symbol und wertet keine GS1-Anwendungsbezeichner aus; wenn Sie diese strukturierte Codierung auf einem linearen Symbol brauchen, nutzen Sie unseren GS1-128-Generator unter /gs1-128.

Häufige Fragen

Wofür wird ein Data-Matrix-Code verwendet?

Für die Kennzeichnung kleiner Teile, auf denen ein linearer Barcode keinen Platz hätte: Blisterverpackungen in der Pharmaindustrie, Etiketten für Medizinprodukte (UDI), die Kennzeichnung elektronischer Bauteile und die direkte Teilemarkierung, bei der der Code per Laser oder Nadelprägung dauerhaft auf Metall oder Kunststoff aufgebracht wird.

Wie viele Daten passen in einen Data-Matrix-Code?

In der größten Standardgröße rund 2.335 alphanumerische Zeichen oder 3.116 Ziffern, in der Praxis ist der Inhalt aber fast immer deutlich kürzer — eine Seriennummer, eine URL oder eine Zeichenfolge aus GS1-Anwendungsbezeichnern. Die Kapazität wächst mit dem Modulraster, das von 10 × 10 bis 144 × 144 Modulen reicht.

Ist Data Matrix dasselbe wie ein QR Code?

Nein — beide sind zweidimensionale Matrixsymbologien mit Fehlerkorrektur, aber Data Matrix bringt dieselbe Datenmenge auf kleinerer Fläche unter, weshalb er die Kennzeichnung winziger Teile dominiert. Der QR Code wird dafür von Handykameras und Consumer-Apps viel breiter erkannt, weshalb er im Kundenkontakt — Links, Zahlungen — die erste Wahl ist.

Was ist ECC 200?

Das Fehlerkorrekturverfahren, das jeder moderne Data-Matrix-Code verwendet (Reed-Solomon-basiert, als Nachfolger der älteren Faltungsverfahren ECC 000 bis 140). Es erlaubt einem Scanner, die vollständigen Daten auch dann zu rekonstruieren, wenn ein Teil des Symbols beschädigt, verschmutzt oder schlecht gedruckt ist — dieser Generator erzeugt ausschließlich ECC-200-Symbole.

Kann Data Matrix per Laser auf Metallteile graviert werden?

Ja — das ist einer seiner wichtigsten industriellen Einsatzzwecke, die direkte Teilemarkierung (Direct Part Marking, DPM), verbreitet in Luftfahrt, Automobilbau und Elektronikfertigung. Gravierte oder nadelgeprägte Data-Matrix-Symbole überstehen Bearbeitung, Hitze und Handhabung, wo ein aufgeklebtes Etikett längst verloren wäre, und geben einem Bauteil eine dauerhafte, scanbare Identität über seine gesamte Lebensdauer.